Ausflug ins Lechtal sowie ins Allgäu vom 25.09.2009 bis 27.09.2009

01.10.2009 12:12

 

Mit viel Elan starteten am Freitag Morgen 2 Busse mit 14 erwartungsfrohen Ausflüglern der AH des FCR in ein ereignisreiches Wochenende. Weitere Teilnehmer sollten im Verlauf des Ausfluges zu uns stoßen. Das erste Highlight bescherte uns natürlich unser Jakob, der erwartungsgemäß nicht am vereinbarten Treffpunkt  wartete, sondern sich kurzfristig anders entschieden hatte. Nachdem wir ihn dann doch nach einigen Versuchen telefonisch erreicht hatten, machte unsere „Spürnase“ Geiger ihn ausfindig und wir kamen alle glücklich und mit reichlich Gesprächsstoff im Gepäck an der Jöchelspitzbahn an. Mit dieser ging es zügig auf ca. 1.800 Höhenmeter. Dort starteten wir bei herrlichem Wanderwetter unsere Tour in Richtung Bernhardseckhütte. Sofort ging es ordentlich bergauf und schnell trennten sich die Bergziegen von den Flachlandtirolern. Immer wieder wurde eine kleinere Pause eingelegt bei der Jakob für den nächsten Kracher sorgte: Anstatt sich mit Wasser oder ähnlichem gegen den Flüssigkeitsverlust zu rüsten, zog er zur Überraschung aller 1 Flasche – zugegebenermaßen nicht schlechten - Sliwowitz aus dem Rucksack. Nicht unbedingt das richtige Getränk, wenn man ordentlich Durst hat.........

Letztlich kamen wir dann alle nach einer schönen und teilweise anspruchsvollen Tour in unserer Hütte an und genossen das herrliche Bergpanorama im Freien.
Am Abend sollten dann unsere 3 Nachzügler um Navigator Ecki eintreffen. Dieser hatte das Zeiteisen nicht richtig im Griff, so dass die ganze Sache richtig spannend wurde. Das „letzte Floss“ in Richtung Hütte fuhr um 18 Uhr. Bei einer Steigung von bis zu 35% war an eine direkte Anfahrt zur Hütte nicht zu denken. Dank einer Punktlandung gelang es unseren Freunden dann doch, die abenteuerliche 40-minütige Auffahrt zur Hütte zwischen Bierfässern und Weinkisten zu absolvieren. Ecki und Thomas saßen dabei anfangs recht entspannt und geordnet auf der Ladepritsche. Bei zunehmender Steigung ging diese Ordnung dann zunehmend verloren und alle waren froh auf der Hütte angekommen zu sein.

Anschließend folgte ein netter Hüttenabend mit kurzweiligen Karten- und Würfelspielen. Nach und nach gingen die müden Wanderer in die Koje – nicht ohne vorab „Tommi der Säge“ ein Ohr zu leihen, der bis in den Gastraum zu hören war.

Am Samstag wurde bei wiederum sonnigem Wetter der Abstieg in Angriff genommen. Unser nächstes Ziel war das Hotel „Allgäu-Stern“ in Sonthofen. Dort wurde erst einmal der komfortable Wellness-Bereich in Anspruch genommen oder ein kleines Nickerchen gemacht. Nach einem phänomenalen Abendbuffet ging ein Teil Richtung Sonthofen, während die anderen erst einmal den Klängen eines etwas in die Jahre gekommenen Alleinunterhalters in der ansonsten netten Bierstube lauschten. Dies war dann einer Kleingruppe um „Disco-Dieter“ doch zu langweilig und so fanden die drei zielsicher in den von Gruppe 1 besuchten Szene-Schuppen. Dort wurden die Zelte weit nach Mitternacht abgebrochen. Überraschenderweise konnten wir im Hotel im dortigen „Nightclub“ bei fetziger Musik noch einen Absacker trinken. Zur Freude aller Anwesenden tauchte hier immer wieder der legendäre Gittarist Angus Young auf der Tanzfläche auf und verzückte das Publikum mit seinen Showeinlagen. Irgendwann war dann aber doch Schluss und die müden Krieger gingen schlafen.

Nach einem reichhaltigen Frühstück wurde bei natürlich grandiosem Wetter die Durchwanderung der Breitachklamm in Angriff genommen. Dort trennten sich dann zum guten Schluss noch Jakobs Sohlen von dessen Wanderstiefeln und gingen ihre eigenen Wege. Dies war sozusagen der krönende Abschluss eines ereignisreichen Ausflugs.

Nachdem auch dies überstanden war, fuhren wir gegen Nachmittag in die Realität unserer Heimat zurück.

Es war jedenfalls wieder ein sehr gelungener Ausflug - auch Dank der hervorragenden Mithilfe und Organisation von Ralf – der mich super unterstützt hat. Auch unseren Fahren Oli und Geiger gebührt ein Lob - da sie wie immer - auch unter erschwerten Bedingungen, Herr der Lage waren. Auf ein neues im Jahr 2010!

 

Joachim Iser

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